
Automotives Unternehmen nutzt Digital Twins zur Fehlererkennung
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Global
Zusammenfassung
Ein globaler Automobilzulieferer setzt Digital Twins ein, um Produktionsprobleme bereits in der virtuellen Simulation zu erkennen und zu beheben, bevor sie in der echten Fertigung entstehen. Dies ermöglicht eine präventive Problemlösung und reduziert Störungen auf der Produktionsfläche. Der Ansatz nutzt digitale Abbilder von Produktionsprozessen, um verschiedene Szenarien durchzuspielen und potenzielle Engpässe frühzeitig zu identifizieren. Dadurch lassen sich Fehler virtuell testen und optimieren, ohne die laufende Produktion zu beeinträchtigen.

Klartext von Simon
Ein Digital Twin simuliert die Störung, bevor die Maschine sie erlebt. Klingt nach dem Traum jedes Instandhalters. Die Frage, die IndustryWeek nicht stellt: Woher kommt das Modell, das die Simulation füttert? Ein Zwilling ist nur so gut wie das Prozesswissen, das in ihn einfließt. Wer nie gefragt hat, warum die Anlage bei Losgröße 3 anders läuft als bei Losgröße 30, baut ein digitales Abbild seiner Unwissenheit. Der Automobilzulieferer hat das offenbar verstanden, sonst würde die Simulation nicht funktionieren. Genau das macht die Meldung interessant. Nicht die Software ist die Leistung. Die Leistung ist, dass jemand das Wissen erst extrahiert hat, bevor er es in Code gegossen hat.
Quelle: IndustryWeek