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FIBERSCOPE iX3D: 3D-Messung in der Remote-Prüfung

Zusammenfassung

Das Unternehmen FIBERSCOPE hat ein modulares Messsystem entwickelt, das Ferninspektion mit dreidimensionalen Messfunktionen verbindet. Die als iX3D bezeichnete Videosonde nutzt Stereovision, um 3D-Oberflächendaten zu erfassen und ermöglicht Inspektoren, Mängel an schwer zugänglichen Stellen zu vermessen, ohne die Komponente auseinanderzubauen. Das System bietet sechs verschiedene Messmethoden und erzeugt ein 360-Grad-3D-Oberflächenmodell, das Nutzer aus unterschiedlichen Blickwinkeln drehen und zoomen können. Eine farbcodierte Tiefenkarte visualisiert Oberflächenveränderungen, während rote Markierungen auf unzureichende 3D-Daten hinweisen. Die Bedienung ist auf Schnelligkeit ausgerichtet: Mit nur elf Klicks sollen Ergebnisse innerhalb einer Minute verfügbar sein. Austauschbare Stereosonden in 4- und 6-Millimeter-Größe ermöglichen Arbeiten mit Längen von 1,5 bis 7,5 Metern, wobei das System auf einem robusten, wettergeschützten Tablet läuft und in Luftfahrt-, Energie- und Industrie-Anwendungen Einsatz findet.

Klartext von Simon

Ein Endoskop, das nicht nur zeigt, sondern misst. Bisher war Remote-Inspektion eine Vertrauensfrage. Der Prüfer sieht einen Riss, schätzt die Tiefe, trägt seine Erfahrung in ein Feld ein. Das Ergebnis stand und fiel mit dem Auge, das durch die Optik geblickt hat. FIBERSCOPE iX3D macht daraus eine Zahl mit Nachweis. Nicht die Einschätzung zählt, sondern die verifizierbare Messung. Für Turbinenschaufeln, Rohrleitungen, alles, was man nicht einfach auf den Tisch legen kann, ist das der Unterschied zwischen Dokumentation und Beweis. Der eigentliche Wert liegt nicht im schärferen Bild. Er liegt darin, dass eine Messung jetzt vor Gericht, Audit oder Versicherung besteht, ohne dass jemand nachträglich rechtfertigen muss, was das Auge gesehen hat.

Quelle: Metrology and Quality News

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