
NASA nutzt In-Situ-Inspektion für qualifizierte Additivfertigung
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Nordamerika
Zusammenfassung
NASA arbeitet an Verfahren zur Echtzeit-Überwachung während der additiven Fertigung, um Qualitätsprobleme direkt bei der Herstellung zu erkennen und zu beheben. Das Ziel ist eine sogenannte "Born Qualified"-Fertigung, bei der Komponenten bereits während des Druckprozesses vollständig qualifiziert werden. Durch diese In-Situ-Inspektionsmethoden können nachgelagerte Inspektionen und Nachbearbeitungen deutlich reduziert werden. Der Ansatz soll die Effizienz in der additiven Fertigung erhöhen und die Anforderungen an die Qualitätssicherung neu definieren.

Klartext von Simon
NASA nennt es "Born Qualified". Ein Bauteil, das bei der Herstellung geprüft wird, statt danach. Additive Fertigung hat ein altes Problem. Jede Schicht kann einen Fehler enthalten, den man erst nach dem Druck findet. Röntgen, CT-Scan, dann Ausschuss. Wochen Arbeit für ein Bauteil, das nie hätte gedruckt werden dürfen. Echtzeitüberwachung während des Drucks ändert die Reihenfolge. Der Fehler wird sichtbar, während er entsteht, nicht danach. Das spart nicht nur Zeit. Es verschiebt Qualität von der Endkontrolle in den Prozess selbst. Für die Raumfahrt ist das kein Komfort, sondern Notwendigkeit. Ein Bauteil, das erst im All versagt, lässt sich nicht nachbessern. Wer Qualität ans Ende der Kette hängt, merkt den Fehler immer zu spät.
Quelle: Metrology and Quality News