
Pringles optimiert Chipfertigung mit Digital Twin
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Zusammenfassung
Pringles setzt bei der Herstellung ein Digital-Twin-Modell ein, um die Chipproduktion zu optimieren. Das Verfahren ermöglicht es, Qualitätsvariablen während des Produktionsprozesses vorherzusagen und damit präziser zu kontrollieren. Durch die digitale Abbildung der Produktion kann der Snack-Hersteller die Herstellung seiner charakteristischen Chips effizienter gestalten und gleichmäßigere Ergebnisse erzielen.

Klartext von Simon
Pringles baut ein digitales Abbild seiner Chipproduktion, um vorherzusagen, wann eine Charge zu bröckelig, zu blass oder zu dick wird. Feuchtigkeit, Temperatur, Frittierzeit, alles simuliert, bevor es überhaupt aus der Fritteuse kommt. Das ist kein Gimmick. Ein Chip hat wenige Variablen, aber jede davon ist messbar und die Zusammenhänge sind physikalisch gut verstanden. Genau deshalb funktioniert ein digitaler Zwilling hier so gut. Bei komplexeren Fertigungslinien mit hundert Einflussfaktoren und dreißig Jahren gewachsener Prozesslogik sieht die Rechnung anders aus. Der Chip ist der einfache Fall. Die eigentliche Aufgabe fängt dort an, wo niemand mehr genau weiß, warum die Maschine so eingestellt ist, wie sie eingestellt ist.
Quelle: Logistics Insider