
SK On senkt Produktionsrisiken mit virtueller Fabrik, Logistik plus 30 Prozent
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Global
Zusammenfassung
SK On setzt digitale Zwillinge nicht mehr nur als Simulationswerkzeug ein, sondern als Entscheidungsplattform für das weltweite Werksnetz. Produktionslinien, Logistikflüsse und Anlagenzustände werden virtuell nachgebildet, neue Anlagen und Umbauten erst simuliert und dann gebaut. Grundlage ist eine 2024 geschlossene Vereinbarung mit Siemens Digital Industries Software. Im US-Werk SK Battery America validierte der Batteriehersteller Lagerprioritäten vorab im Modell und steigerte den Logistikdurchsatz um rund 30 Prozent, auch die Blockade-Logik der fahrerlosen Transportfahrzeuge wurde vor dem Rollout virtuell geprüft. Im ungarischen Werk brachten optimierte Ladeszenarien der FTS-Flotte rund 10 Prozent mehr Durchsatz, im chinesischen Werk stiegen die Nutzungsgrade. Die direkten Einsparungen beziffert das Unternehmen für das Vorjahr auf zweistellige Milliardenbeträge in Won.

Klartext von Simon
30 Prozent mehr Logistikdurchsatz in den USA. Das ist eine Zahl, die zählt, weil sie an einer Rampe gemessen wird und nicht in einer Roadmap. SK On simuliert Warenflüsse, bevor sie echte Gabelstapler kosten. Der digitale Zwilling taugt nur so viel wie die Leute, die seine Abweichungen vom realen Lager erkennen und korrigieren.
Quelle: 헤럴드경제