
Vale und ABB bringen KI in die Eisenerzaufbereitung
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Global
Zusammenfassung
Vale und ABB haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um Automatisierung und KI auf weitere Eisenerzaufbereitungsanlagen des Bergbaukonzerns auszurollen. Ausgangspunkt ist die neu eröffnete Modellanlage Conceição II im brasilianischen Minas Gerais, die als Referenz für die übrigen Werke dienen soll. Die Pilotanlage in Itabira läuft seit 2024 und liefert laut Vale messbare Ergebnisse: 25 Prozent mehr Produktivität, 40 Prozent mehr Premium-Erz für die Direktreduktion und 26 Prozent weniger Eisenverluste in den Rückständen. ABB steuert sein Digitalportfolio und Automatisierungs-Know-how bei, um die Datensysteme über Vales Standorte hinweg zu verbinden. Welche Werke als Nächstes folgen, ließen die Unternehmen offen.

Klartext von Simon
Vale und ABB reden über Prozessoptimierung in Eisenerzaufbereitungsanlagen. Kein Wort dazu, wer die neuen Regelkreise bedient, wenn ein Sensor spinnt oder das Erz eine andere Feuchte hat als im Modell. Automatisierung optimiert Durchsatz, nicht Störfälle. Wer die Ausnahmen managt, bestimmt am Ende, ob die Anlage läuft oder steht.
Quelle: Seeking Alpha